Zurück in LE. Nach langen Wochen Bochum & Duisburg die viel zu kurz waren. Oder eben auch nicht. Hmm, ganz schön schwierig.
Aber Spaß hat es gemacht, und ich freue mich, so edle Menschen zu kennen (@Steffi & Olivia, und natürlich an meine Mama und den lieben Stiepa! DANKE!!!).
Bald ist Weihnachten, zu allererst einmal die Zeit der Weihnachtsfeiern. Und schon merke ich wieder, daß ich in einem Universum zu viel existiere, um Alles unter einen Hut zu bekommen...
Das nehme ich dann nächstes Jahr mal in Angriff.
Wir suchen gerade einen neuen Mitbewohner für unsere schöne WG in der Südvorstadt: Also wenn ein Duisburger/Bochumer das Universum wechseln möchte, bittesehr, es ist ein ganz wunderbares Zimmer in einem der schönsten Viertel Leipzigs mit tollen Mitbewohnern :-)!
Ich wünsche eine feine Adventszeit!
Donnerstag, 29. November 2007
Samstag, 23. Juni 2007
Jaz² in der Moritzbastei
Gestern Abend war ein schöner Abend. Die Moritzbastei in Leipzig hatte zu Jazz Concert & Jazz Lounge geladen, das Ganze im Rahmen der französischen Woche "Surprise de la Bastille". Es spielte Fredrika Stahl, die zwar eigentlich aus Schweden stammt, aber in Paris lebt und vor Allem Musik macht. Sie hatte ihre Band dabei (Piano, Bass & Schlagzeug) und spielte eine feine Mischung aus Jazz, Bossas, Tango & Pop. Ganz groß!
Und die Bastei war vielleicht schnieke hergerichtet, mannomann: Mit Tischschmuck, dezentem Kerzenlicht, frischem Obst in den Pausen & überhaupt. Wenn alle Konzerte dieser Reihe so angenehm sind, dann ist das in Zukunft eine Pflichtveranstaltung!
Und die Bastei war vielleicht schnieke hergerichtet, mannomann: Mit Tischschmuck, dezentem Kerzenlicht, frischem Obst in den Pausen & überhaupt. Wenn alle Konzerte dieser Reihe so angenehm sind, dann ist das in Zukunft eine Pflichtveranstaltung!
Labels:
Fredrika Stahl,
Jazz in leipzig,
Jazzquadrat
Samstag, 16. Juni 2007
Leipzig jetzt auch in Duisburg?
Da bin ich doch extra eingeflogen, um meine liebe Jonglierfamilie bei einem fulminanten, pyrotechnisch unglaublich aufwendigen, Feuerauftritt zu unterstützen, und was sehe ich in der ganzen Stadt?
Plakate mit der riesigen Aufschrift: "Leipzig - Gegen Mangel im Alter."
Nun bin ich zwar vor ein paar Wochen 30 Jahre alt geworden (jaja, wer hätte das gedacht, ich habe es geschafft!) aber das finde ich doch ein wenig übertrieben...
Jetzt traue ich mich fast gar nicht zurück, was sollen denn die Leute denken?!
Plakate mit der riesigen Aufschrift: "Leipzig - Gegen Mangel im Alter."
Nun bin ich zwar vor ein paar Wochen 30 Jahre alt geworden (jaja, wer hätte das gedacht, ich habe es geschafft!) aber das finde ich doch ein wenig übertrieben...
Jetzt traue ich mich fast gar nicht zurück, was sollen denn die Leute denken?!
Samstag, 10. März 2007
Vox Orbital -Folge Nr. 1- fertig!
Ladies and Gentleman, today we proudly present:
The beginning of a new era, the era of Vox Orbital...!
The first part of the story is downloadable at:
http://www.live-share.com/files/175389/01_Vox_Orbital.mp3.html
OK, was hier los ist:
1. Die Idee:
Ganz viele machen zusammen ein Hörspiel!
2. Die Umsetzung:
Jeder, der mag, kann eine Folge beitragen!
Also Mikro an den Rechner, Texte sprechen & aufnehmen (mit dem Audiorecorder von MS), Sounds oder Hintergrundmusik (http://www.hoerspielbox.de/frameset.htm , http://www.podsafeaudio.com ) suchen, das Ganze mit Audacity abmischen und als mp3 encodieren.
Fertige Datei zu LiveShare (freier Speicherplatz im Netz) hochladen und die URL zu mir schicken oder in einen Kommentar schreiben! Schon wächst die Geschichte...
3. Nachdem ich den ersten Teil fertig hatte, habe ich auch den Stichwortzettel von Vicentes Party wieder gefunden... Noch zu vergebende Stichworte sind:
- Fruchthut (what the...?)
- Wassermelone
- Baukran (wie um alles in der Welt?...)
- Goldschmied
- Riesenrad
4. Mitmachen!!! Bin schon gespannt ;-)!
Hat auch bloß so lange gedauert, weil meine Seite bei byto immer noch nicht freigeschaltet ist und ich mir einen anderen Weg überlegen mußte... Ehrlich! Die Produktion an sich geht schnell!
Na dann, viel Spaß!!!
The beginning of a new era, the era of Vox Orbital...!
The first part of the story is downloadable at:
http://www.live-share.com/files/175389/01_Vox_Orbital.mp3.html
OK, was hier los ist:
1. Die Idee:
Ganz viele machen zusammen ein Hörspiel!
2. Die Umsetzung:
Jeder, der mag, kann eine Folge beitragen!
Also Mikro an den Rechner, Texte sprechen & aufnehmen (mit dem Audiorecorder von MS), Sounds oder Hintergrundmusik (http://www.hoerspielbox.de/frameset.htm , http://www.podsafeaudio.com ) suchen, das Ganze mit Audacity abmischen und als mp3 encodieren.
Fertige Datei zu LiveShare (freier Speicherplatz im Netz) hochladen und die URL zu mir schicken oder in einen Kommentar schreiben! Schon wächst die Geschichte...
3. Nachdem ich den ersten Teil fertig hatte, habe ich auch den Stichwortzettel von Vicentes Party wieder gefunden... Noch zu vergebende Stichworte sind:
- Fruchthut (what the...?)
- Wassermelone
- Baukran (wie um alles in der Welt?...)
- Goldschmied
- Riesenrad
4. Mitmachen!!! Bin schon gespannt ;-)!
Hat auch bloß so lange gedauert, weil meine Seite bei byto immer noch nicht freigeschaltet ist und ich mir einen anderen Weg überlegen mußte... Ehrlich! Die Produktion an sich geht schnell!
Na dann, viel Spaß!!!
Sonntag, 25. Februar 2007
lazy sunday...
So faul wie heute war ich schon lange nicht mehr...
Ich habe den Tag wie Simon (1 Monat und 5 Tage alt) verbracht: Schlafen und essen, very basic.
Der Grund dafür ist der gestrige Abend. Wir (Theresia & ich) hatten Damenbesuch zum Essen und danach ein WG-Party-Date in der Richard-Lehmann Straße. Mit den WG Parties ist das hier was Besonderes: Es sind echte Selbstläufer... Die Leute fahren durch die Gegend und schließen messerscharf von einer Horde Fahrräder vor der Tür auf eine Studentenparty drinnen.
Also gibt es neben den geladenen Gästen jede Menge anderes, höchst alternatives Volk. Wir waren geladen und wurden von der schon schwer angeschlagenen Gastgeberin auch überschwänglich begrüßt. In einem Zimmer spielte eine laute Elektro-Band, in einem anderen war der Rauchsalon mit Kurzfilmen an der Wand, der nächste ließ sich wegen Überfüllung nicht mehr betreten...Alles in Allem eher anstrengend, obwohl einer der Gastgeber in ein Mobiltelefon sprach: "Ja, bei uns ist die Hölle los! HAMMERPARTY!" Klarer Fall von verzerrter Wahrnehmung, das zweite Statement!
Wir sind dann nach einem "Sterni" (== Leipziger Fiege) in den Ballroom geflüchtet, sehr gemütlicher Pub mit großem Veranstaltungsraum und sind dort ordentlich an der Theke versackt.
Schöner Abend.
Am Samstag Morgen (BOMBENWETTER) habe ich mit meinem kleinen Fahrrad einen Ausflug ins ferne (mit diesem Fahrrad ändern sich Dimensionen ganz schnell!) Markkleeberg gemacht. Dort war ein Flohmarkt, und zwar ein richtiger (mit alten Sachen) ! Superschöne Stöberstände & tolles Gelände. Eigentlich wollte ich ja nichts kaufen, deshalb habe ich auch nur meine Umhängetasche mitgenommen. Hat nicht wirklich funktioniert, eine weiß-blaue Sammeltasse aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts hat sich einen Platz in meinem Regal erkämpft... Naja, braucht nicht sooo viel Platz und ist sooooo schön!
Cheers, A.
Ich habe den Tag wie Simon (1 Monat und 5 Tage alt) verbracht: Schlafen und essen, very basic.
Der Grund dafür ist der gestrige Abend. Wir (Theresia & ich) hatten Damenbesuch zum Essen und danach ein WG-Party-Date in der Richard-Lehmann Straße. Mit den WG Parties ist das hier was Besonderes: Es sind echte Selbstläufer... Die Leute fahren durch die Gegend und schließen messerscharf von einer Horde Fahrräder vor der Tür auf eine Studentenparty drinnen.
Also gibt es neben den geladenen Gästen jede Menge anderes, höchst alternatives Volk. Wir waren geladen und wurden von der schon schwer angeschlagenen Gastgeberin auch überschwänglich begrüßt. In einem Zimmer spielte eine laute Elektro-Band, in einem anderen war der Rauchsalon mit Kurzfilmen an der Wand, der nächste ließ sich wegen Überfüllung nicht mehr betreten...Alles in Allem eher anstrengend, obwohl einer der Gastgeber in ein Mobiltelefon sprach: "Ja, bei uns ist die Hölle los! HAMMERPARTY!" Klarer Fall von verzerrter Wahrnehmung, das zweite Statement!
Wir sind dann nach einem "Sterni" (== Leipziger Fiege) in den Ballroom geflüchtet, sehr gemütlicher Pub mit großem Veranstaltungsraum und sind dort ordentlich an der Theke versackt.
Schöner Abend.
Am Samstag Morgen (BOMBENWETTER) habe ich mit meinem kleinen Fahrrad einen Ausflug ins ferne (mit diesem Fahrrad ändern sich Dimensionen ganz schnell!) Markkleeberg gemacht. Dort war ein Flohmarkt, und zwar ein richtiger (mit alten Sachen) ! Superschöne Stöberstände & tolles Gelände. Eigentlich wollte ich ja nichts kaufen, deshalb habe ich auch nur meine Umhängetasche mitgenommen. Hat nicht wirklich funktioniert, eine weiß-blaue Sammeltasse aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts hat sich einen Platz in meinem Regal erkämpft... Naja, braucht nicht sooo viel Platz und ist sooooo schön!
Cheers, A.
Freitag, 9. Februar 2007
Singer Talk & Sexiest man of neuroscience (NOT Singer)
Heja.
Gestern Abend war ein ganz spezielles Event angesetzt:
Die Paul-Flechsig Lecture. Zu Ehren dieses frühen, Leipziger Neurowissenschaftlers gab sich Wolf Singer die Ehre. Sehr gediegenes Ambiente (Alte Börse, direkt in der Stadt), rappelvoll und ein sehr schöner Vortrag.
Danach fühlte ich mich ein wenig an den letzten Sommer erinnert, es gab nämlich noch 1... Bier im 100Wasser.
Ab heute ist mein Interims-Chef "Sexiest man of Neuroscience": Grund ist seine letzte Veröffentlichung vom Donnerstag
http://www.nature.com/news/2007/070205/full/070205-13.html
Hier bricht gerade die Presse-Hölle los, ich denke Ihr werdet ihn bald mal irgendwo sehen oder von ihm hören! (sternTV, Good Morning America...)
P.S.: Jetzt ist aber erstmal: Wochenende!!!
Gestern Abend war ein ganz spezielles Event angesetzt:
Die Paul-Flechsig Lecture. Zu Ehren dieses frühen, Leipziger Neurowissenschaftlers gab sich Wolf Singer die Ehre. Sehr gediegenes Ambiente (Alte Börse, direkt in der Stadt), rappelvoll und ein sehr schöner Vortrag.
Danach fühlte ich mich ein wenig an den letzten Sommer erinnert, es gab nämlich noch 1... Bier im 100Wasser.
Ab heute ist mein Interims-Chef "Sexiest man of Neuroscience": Grund ist seine letzte Veröffentlichung vom Donnerstag
http://www.nature.com/news/2007/070205/full/070205-13.html
Hier bricht gerade die Presse-Hölle los, ich denke Ihr werdet ihn bald mal irgendwo sehen oder von ihm hören! (sternTV, Good Morning America...)
P.S.: Jetzt ist aber erstmal: Wochenende!!!
Montag, 5. Februar 2007
Tagliatelle Dolce Vita?
Wir aßen gerade Tagliatelle 'Dolce Vita', mit Lachs-Sahne-Soße. Lecker, darauf dann einen Ramazotti!
Mein Freitag war gar nicht so dolce, da hat mich nämlich der Blues erwischt...
Ja. Schlimm, das. Keiner da, aber echt gar keiner! Sind alle ausgeflogen (nur, um den Freitagabend nicht mit mir verbringen zu müssen, natürlich!). In genau so einer Stimmung bin ich dann zum Südplatz-Spätverkauf (das ist Hochdeutsch für das sächsische Südplatzspäti), habe mir eine Flasche Holsten (im Norden wär das NIE passiert) gekauft und bin ein wenig spaziert.
Dann fing es an zu regnen.
Aber nicht nur zu nieseln, NEIN NATÜRLICH NICHT!
Ich latschte also pladdernass mit einer Pulle Bier auf der Hand durch die Südvorstadt und tat mir leid. In meiner Welt waren alle trocken und glücklich und mindestens zu zweit unterwegs zu einer tollen Abendverabredung. Als ich mein Bier ausgetrunken hatte (ich kam mir vor wie 16 1/2) habe ich die leere Flasche zum Glück in meinen Rucksack gepackt.
Kurz darauf traf ich nämlich meinen Retter in schimmernder Rüstung (die, zugegebenermaßen, auch ganz schön nass war): Meinen Interims-Chef! Er lud mich dann auf ein paar Bier ein und Alles war wieder gut... An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Rettung vor dem Blues, John!!!
Den Samstag Abend habe ich dann wieder in heimeliger Junger-Familien-Idylle in Stötteritz verbracht, gemütlich.
Es ist eine kleine Katastrophe passiert: Meine Kiosks-Frau, die mir schon nach ein paar Tagen den morgendlichen Wunsch von den Augen ablas, hat den Dienst quittiert! An ihre Stelle ist eine äußerst Charme-resistente Mitt-Zwanzigerin von zweifelhafter Intelligenz getreten, das wird eine harte Zeit, bis ich meinen Service wiederhergestellt habe...
Naja, Nebensachen aus dem schönen Leipzig!
Mein Freitag war gar nicht so dolce, da hat mich nämlich der Blues erwischt...
Ja. Schlimm, das. Keiner da, aber echt gar keiner! Sind alle ausgeflogen (nur, um den Freitagabend nicht mit mir verbringen zu müssen, natürlich!). In genau so einer Stimmung bin ich dann zum Südplatz-Spätverkauf (das ist Hochdeutsch für das sächsische Südplatzspäti), habe mir eine Flasche Holsten (im Norden wär das NIE passiert) gekauft und bin ein wenig spaziert.
Dann fing es an zu regnen.
Aber nicht nur zu nieseln, NEIN NATÜRLICH NICHT!
Ich latschte also pladdernass mit einer Pulle Bier auf der Hand durch die Südvorstadt und tat mir leid. In meiner Welt waren alle trocken und glücklich und mindestens zu zweit unterwegs zu einer tollen Abendverabredung. Als ich mein Bier ausgetrunken hatte (ich kam mir vor wie 16 1/2) habe ich die leere Flasche zum Glück in meinen Rucksack gepackt.
Kurz darauf traf ich nämlich meinen Retter in schimmernder Rüstung (die, zugegebenermaßen, auch ganz schön nass war): Meinen Interims-Chef! Er lud mich dann auf ein paar Bier ein und Alles war wieder gut... An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Rettung vor dem Blues, John!!!
Den Samstag Abend habe ich dann wieder in heimeliger Junger-Familien-Idylle in Stötteritz verbracht, gemütlich.
Es ist eine kleine Katastrophe passiert: Meine Kiosks-Frau, die mir schon nach ein paar Tagen den morgendlichen Wunsch von den Augen ablas, hat den Dienst quittiert! An ihre Stelle ist eine äußerst Charme-resistente Mitt-Zwanzigerin von zweifelhafter Intelligenz getreten, das wird eine harte Zeit, bis ich meinen Service wiederhergestellt habe...
Naja, Nebensachen aus dem schönen Leipzig!
Donnerstag, 1. Februar 2007
Molto simpatico
Sabine aus der WG geht ab Freitag für zwei Monate nach Nairobi, Kenia. Deswegen gab es gestern Auflauf in der WG. Essen und Menschen. Vorher war ich im Haus des Buches bei einer Lesung. Ich hatte mir am Montag am Flughafen in Düsseldorf ein englisches Buch gekauft, von dem ich irgendwo im Hinterkopf eine positive Kritik gehört zu haben glaubte: 'Lipshitz 6 or two angry blondes'. Und die Autorin dieses Buches, T Cooper, las also just gestern in Leipzig aus ihrem neuen Buch. Gehste mal hin, dachte ich so...
Das war vielleicht eine gute Idee! Gemütlicher Abend mit abwechselnd in Englisch & Deutsch gelesenen Passagen, viel Lachen und einer sehr charismatischen, intelligenten & schlagfertigen Autorin. Jetzt habe ich eine signierte Ausgabe eines Buches, welches erst 2 Tage zuvor veröffentlicht wurde. Das war nämlich das erste, was sie mich fragte: T: Wo hast Du denn diese Ausgabe her? A: Äh, vom Flughafen... T: Man, that was quick! The paperback was released just two days ago in the United States! A: Äh, to be honest I haven't read it yet. But you made me very curious about it...! T: I hope you enjoy this little book of mine!
Tja, soviel dazu. Schöner Abend. Dazu trug auch bei, daß ich, kaum zu Hause angekommen, schon Essen serviert bekam: So muß das sein! Gemüsegratin und zum Nachtisch Vanilleeis mit Hagelslag, lecker.
Da Theresia und ich am Abend zuvor einen Film schauen wollten, doch leider von 2 Flaschen leckerem Rotwein daran gehindert wurden, war der Abend gestern recht ruhig; am Rande gab es einige Diskussionen (ist das in WGs eigentlich immer so?) über Sterbehilfe, Sozialdarwinismus und Max Weber, und den Kleidungsstil der Leipziger Jurastudentinnen ("mir war das egal wie ich ausgesehen habe: Blümschenmütze, grünes Nachthemd über roter Hose, ich fands egal..." , Sabine2).
Stop.
P.S.: Heute war wieder Frühling in Leipzig!!!
Das war vielleicht eine gute Idee! Gemütlicher Abend mit abwechselnd in Englisch & Deutsch gelesenen Passagen, viel Lachen und einer sehr charismatischen, intelligenten & schlagfertigen Autorin. Jetzt habe ich eine signierte Ausgabe eines Buches, welches erst 2 Tage zuvor veröffentlicht wurde. Das war nämlich das erste, was sie mich fragte: T: Wo hast Du denn diese Ausgabe her? A: Äh, vom Flughafen... T: Man, that was quick! The paperback was released just two days ago in the United States! A: Äh, to be honest I haven't read it yet. But you made me very curious about it...! T: I hope you enjoy this little book of mine!
Tja, soviel dazu. Schöner Abend. Dazu trug auch bei, daß ich, kaum zu Hause angekommen, schon Essen serviert bekam: So muß das sein! Gemüsegratin und zum Nachtisch Vanilleeis mit Hagelslag, lecker.
Da Theresia und ich am Abend zuvor einen Film schauen wollten, doch leider von 2 Flaschen leckerem Rotwein daran gehindert wurden, war der Abend gestern recht ruhig; am Rande gab es einige Diskussionen (ist das in WGs eigentlich immer so?) über Sterbehilfe, Sozialdarwinismus und Max Weber, und den Kleidungsstil der Leipziger Jurastudentinnen ("mir war das egal wie ich ausgesehen habe: Blümschenmütze, grünes Nachthemd über roter Hose, ich fands egal..." , Sabine2).
Stop.
P.S.: Heute war wieder Frühling in Leipzig!!!
Labels:
Gemüsegratin,
Hagelslag,
Lesung,
T Cooper
Donnerstag, 18. Januar 2007
Well....

Ui, jetzt muß ich noch mal nachdenken.... Also: Am Sonntag raus in die Südvorstadt. Die Karl-Liebknecht-Straße (oder, für treue Leser: die Karli) runter und ein bißchen umschauen. Mein Masterplan war eigentlich nur, mir ein geeignetes Etablissement für die Einnahme von Kaffee & Kuchen zu suchen. Gar nicht so einfach: Alles voller netter Cafés! Auf dem Hinweg (Richtung Süden) habe ich mir meine persönlichen Favoriten rausgesucht, so daß ich auf dem Rückweg ganz gezielt das Café meiner Wahl ansteuern konnte. Meine Wahl fiel auf das 'Puschkin', vielleicht wegen dem schönen roten Stern...
Es war, wie sich bald darauf herausstellte auch eine gute Wahl: Super feiste Trinkschokolade & feiner, warmer Apfelkuchen! Als ich mich so umschaute, blieb mein Blick an ein
em Pärchen hängen. Irgendwie eigenartig, wie sie so da saßen und sich ein Schnitzel teilten. Hm. Vielleicht lag es daran, daß das Pärchen aus einem schmächtigen Mann und einer mächtigen Dogge bestand... Ein Bissen für Herrchen, einen für Hundi. Fazit: Nettes Viertel, schöner Sonntagsspaziergang. Die Bilder finden sich verstreut in diesem und den folgenden Posts. Am Abend habe ich dummerweise eine Filmguck-Einladung ausgeschlagen und so einen unglaublich langweiligen Polizeiruf 'genossen'.
Montag war nicht weiter bemerkenswert bis auf den netten Abend im 'Volkshaus' mit zwei Freunden von Sabine. Die eine ist Italienerin und hat auch diese typisch italienische Erzählweise, so daß ich andauernd versucht war, die Getränke vor ihrer Nase wegzuräumen.
Am Dienstag habe ich mich völlig unerwartet mit 'Pädagogischer Psychologie' auseinandergesetzt. Ein Neurobiologe muß sowas ja können, dachte sich Theresia so. Und in der Tat haben wir so Einiges klären können. Zur Belohnung gab es dann auch ein Abendessen, sehr fein.
Gestern Mittag hatte ich ein einschneidendes Erlebnis: Ich war in der Mensa essen und habe 1,50€ für ein komplettes Essen bezahlt. 1,50€. Boah ey. Ok, man muß von einem Muldentablett essen, aber egal! Und soll ich noch was Überraschendes dazu sagen? Es hat geschmeckt! Tjaha... der Osten.
Auf gestern Abend habe ich mich schon die ganze Woche gefreut: Ich war mit Sebastian (der praktischerweise auch jongliert) beim Jongliere
n! Ach, war das schön! Etwas eigenartige Leute da, aber Jongleure sind, glaube ich, komisch. Aber Sebastian hat gestern mal rasch passen gelernt, ich glaube, da geht noch was! Wir haben den Abend dann mit den Standardgästen in unserer Küche (Enrica & David) ausklingen lassen, ich verlotter hier noch völlig!Am Wochenende bekomme ich Besuch!!! Nur noch ein mal schlafen... ;-)
Sonntag, 14. Januar 2007
Das war das Wochenende das war - Teil 2: Samstag
Am Samstag wollte ich eigentlich zum Friseur, ich sehe nämlich langsam ungefähr so aus:Quelle: http://www.fiese-scheitel.de

Nette Seite übrigens ;-). Habe ich aber nicht geschafft, weil ich beim Frühstück Theresia in der Küche getroffen habe. Das hat dann etwas länger gedauert, also sehe ich immer noch so aus...
Da ich aber auf jeden Fall einkaufen mußte, bin ich so gegen eins mal losgestratzt, auf der 'Karli' (für nicht Einheimische: Karl-Liebknecht-Straße). Und direkt im ersten Hinterhof gestrandet,
das wäre echt was für Madame Retró (hallo Sheba? kommst Du?).Ein kleiner feiner Laden irgendwo im Hinterhof mit 10.000 Klamotten, bei denen mir echt sofort Sheba bzw. die Bettwäsche meiner Oma eingefallen ist. Ein paar dezentere Sachen gab's aber auch, so daß ich stolzer Besitzer einer neuen Jacke bin!
Am frühen Abend habe ich mich dann aufgemacht, um mir einen Film anzusehen, in der Schaubühne Lichtenfels in Plagwitz. 'Blow up' von 1966, anscheinend habe ich einen echt erlesenen Geschmack, wir waren nämlich ganze 4 (in Worten: vier) Leute im Kino. Mag vielleicht aber auch daran gelegen haben, daß der Film schon um 18:00h lief... Danach war nämlich schwer was los. Auf jeden Fall ist der Laden sehr schön, eine alte Jugendstilvilla, im EIngangsbereich gibt es eine Kneipe und die Veranstaltungen sind in 2 Räumen: Dem 'Ballsaal' (sieht auch genau so aus) und dem 'Grünen Salon', den habe ich leider nicht gesehen... Naja, Film war gut, Essen & Bier dito, schöner Abend. Es folgen Leuchtreklamen aus Plagwitz:



Was sagt man dazu? Na, da kann sich dann ja jeder so seins bei denken...
Der Sonntag folgt dann morgen erst, bin müde (wegen der vielen frischen & guten Luft ;-))
Das war das Wochenende, das war... Ein Streifzug durch die Südvorstadt (u.a.) Teil 1: Freitag
Am Freitag Mittag habe ich die Erfahrung gemacht, daß man in Leipzig (ganz im Gegensatz zur Bochumer Mensa) für ~4€ ein wunderbares, leckeres, satt machendes Mittagessen in schöner Atmosphäre bekommen kann! http://www.literaturcafe-leipzig.de/
Vielleicht sollte das AkaFoe mal einen Spion ausschicken...
Am Nachmittag kam ein lange ersehnter Moment: Das erste Lab-Meeting stand bevor! Nach einem Stegreif-Proposal (traf mich etwas unvorbereitet) kurzes Gespräch mit dem Interims-Chef und dann: Wochenend und Sonnenschein!
Christian hat meine Seite am Freitag erstmal verlassen, inzwischen müßte er Papa geworden sein! Nach ein paar sehr angenehmen Telefongesprächen war der Freitag dann auch recht schnell vorbei...
Vielleicht sollte das AkaFoe mal einen Spion ausschicken...
Am Nachmittag kam ein lange ersehnter Moment: Das erste Lab-Meeting stand bevor! Nach einem Stegreif-Proposal (traf mich etwas unvorbereitet) kurzes Gespräch mit dem Interims-Chef und dann: Wochenend und Sonnenschein!
Christian hat meine Seite am Freitag erstmal verlassen, inzwischen müßte er Papa geworden sein! Nach ein paar sehr angenehmen Telefongesprächen war der Freitag dann auch recht schnell vorbei...
Donnerstag, 11. Januar 2007
Hinterlistiges Fahrrad
Heute hat mein Fahrrad versucht mich umzubringen. Alles sollte wie ein Unfall aussehen, und es wäre ihm auch beinahe geglückt. So was Hinterlistiges hast Du noch nicht gesehen: Es hat mein Hosenbein zwischen Kette und dem 'Zahnrad' vorn (heißt das da eigentlich auch Ritzel, oder vielleicht Kettenblatt? hm.) eingeklemmt. Beim Fahren. An einem Fahrrad mit RÜCKTRITT. Eigentlich ein Anschlag mit Erfolgsgarantie!
Aber ich habe mich, wendig und akrobatisch wie ich bin, befreien können, jawohl. Unter den Augen einiger feixender Anwohner habe ich mein (Hosen-) Bein aus der fiesen Falle winden können! Pah.
Jetzt fahre ich auch im Leipziger Chic durch die Gegend: Jeder zweite fährt mit hochgekrempeltem rechten Hosenbein, ist echt trendig! Apropos trendig: Aufgrund der herrschenden Wetterverhältnisse war heute 'Out-of-Bed-Style' total angesagt, es war sehr stürmisch und ein wenig Regen gab es auch noch dazu.
Am Abend wollten wir eigentlich unsere verweichlichten Körper stählen und schwimmen gehen, aber das fiel einem Wehen-Alarm zum Opfer. Dafür gab es dann aber hervorragende Pfannkuchen mit Apfelmus, also: Dankeschön!
P.S.: Sebastian hat gerade sein Faschingsmaske ausprobiert: Wasn Schreck!
Aber ich habe mich, wendig und akrobatisch wie ich bin, befreien können, jawohl. Unter den Augen einiger feixender Anwohner habe ich mein (Hosen-) Bein aus der fiesen Falle winden können! Pah.
Jetzt fahre ich auch im Leipziger Chic durch die Gegend: Jeder zweite fährt mit hochgekrempeltem rechten Hosenbein, ist echt trendig! Apropos trendig: Aufgrund der herrschenden Wetterverhältnisse war heute 'Out-of-Bed-Style' total angesagt, es war sehr stürmisch und ein wenig Regen gab es auch noch dazu.
Am Abend wollten wir eigentlich unsere verweichlichten Körper stählen und schwimmen gehen, aber das fiel einem Wehen-Alarm zum Opfer. Dafür gab es dann aber hervorragende Pfannkuchen mit Apfelmus, also: Dankeschön!
P.S.: Sebastian hat gerade sein Faschingsmaske ausprobiert: Wasn Schreck!
Freizeitstreß...
Das ist ja wie zu Hause hier, ich komme zu nichts... Schön! Also mit einem Tag Verspätung dann jetzt das Wort zum Mittwoch: Mittwoch war Frühling in Leipzig! Echt wahr: Sonnenschein, Pullovertemperaturen, lächelnde Menschen und singende Vögel, Wahnsinn! Wir haben das dann auch direkt mal ausgenutzt und zelebrierten ganz gediegen eine feine Kaffeepause in der Stadt. Ich bin ja so was von entspannt, geradezu unheimlich ist das.
Des Abends hatte der liebe Basti zum gemeinsamen Essen der Bewohner unserer WG geladen: Bandnudeln mit Lachs-Sahne-Soße (3x raten, wer die Sauce machen durfte...) & zum Nachtisch 'Moskauer Sahneschnittchen'. Zunächst stand aber das Abenteuer Einkaufen auf dem Programm. Basti hat uns beide mit einem wahren Schiff durch das herrschende Einbahnstraßen-Labyrinth chauffiert. Ich war anfangs etwas nervös, seine ersten Worte im Auto waren nämlich folgende: "Das Auto haben mir meine Eltern zur Nutzung überlassen, ich muß das mal üben. Ich bin kein so guter Autofahrer..." Sprach's, lachte und fuhr los. War spannend, durchaus! Als er zum Essen dann 2kg Nudeln und 4 Flaschen Wein kaufte machte ich mir so langsam Sorgen.
Aber völlig umsonst: Schöner, lustiger & langer Abend mit zusätzlichen Gästen aus Bayern und Italien. Sebastian hat mir Freiberger Bier nähergebracht, echt empfehlenswert!
P.S.: Am Samstag ist Fasching in Leipzig, normal ist das nicht, oder?
Dienstag, 9. Januar 2007
...weiter geht's
Etwas unsanfter Start in den Tag: einer der lieben Mitbewohner ist um 5 vor sieben aufgestanden und mußte anscheinend schon um 7 aus dem Haus... Nach dem Frühstück langsam auf den Weg zur Arbeit gemacht, ich wollte mir ja nicht noch einmal so einen Faux-pas leisten wie gestern. Es kristallisierte sich schnell heraus, daß auch heute kein Chef kommen würde, also habe ich mich erstmal mit dem nötigsten Büromaterial ausgestattet und meinen Schreibtisch bezogen, ein wenig Literatur herausgesucht, einen Kaffee getrunken...
Das Mittagsmahl genossen wir in der Kantine der Stadtverwaltung Leipzig (Außenstelle Prager Straße). Schöner Mix aus DDR- und 60er-Jahre-Charme (Räumlichkeiten und Bedienung). Am Nachmittag ein wenig Kickern auf dem Dach, zur Entspannung, und dann doch noch ein Projekt durchgesprochen! Schön. Zum Abendessen habe ich mir Herrenbesuch (Christian) mit nach Hause genommen, recht gemütlich.
Dann hatten wir noch einen Lokal-Termin in Plagwitz: Kicker-Training, das muß sein! Also auf die Räder und ab durch die Stadt, zu einem dunklen Hinterhof, in ein Gebäude, um das ich normalerweise einen großen Bogen gemacht hätte... (Christian versprach mir hoch und heilig, daß er mich da nicht verkaufen wolle...) Und schon standen wir in Carstens 'Atelier': schwer alternativ & mit einem Kicker ausgestattet. Mit uns anwesend die gesamte Kickermannschaft, sehr spaßig (und sooo schlecht waren wir gar nicht, ehrlich).
Wieder zu Hause traf ich noch einen dritten Mitbewohner -also -in-: Theresia. Schön. (Das sagt sie andauernd). Morgen schmeißt Sebastian (auch mitwohnend) ein WG-Essen, bin gespannt.
Das Mittagsmahl genossen wir in der Kantine der Stadtverwaltung Leipzig (Außenstelle Prager Straße). Schöner Mix aus DDR- und 60er-Jahre-Charme (Räumlichkeiten und Bedienung). Am Nachmittag ein wenig Kickern auf dem Dach, zur Entspannung, und dann doch noch ein Projekt durchgesprochen! Schön. Zum Abendessen habe ich mir Herrenbesuch (Christian) mit nach Hause genommen, recht gemütlich.
Dann hatten wir noch einen Lokal-Termin in Plagwitz: Kicker-Training, das muß sein! Also auf die Räder und ab durch die Stadt, zu einem dunklen Hinterhof, in ein Gebäude, um das ich normalerweise einen großen Bogen gemacht hätte... (Christian versprach mir hoch und heilig, daß er mich da nicht verkaufen wolle...) Und schon standen wir in Carstens 'Atelier': schwer alternativ & mit einem Kicker ausgestattet. Mit uns anwesend die gesamte Kickermannschaft, sehr spaßig (und sooo schlecht waren wir gar nicht, ehrlich).
Wieder zu Hause traf ich noch einen dritten Mitbewohner -also -in-: Theresia. Schön. (Das sagt sie andauernd). Morgen schmeißt Sebastian (auch mitwohnend) ein WG-Essen, bin gespannt.
Montag, 8. Januar 2007
Der erste Tag: ein MONTAG!
Heute wäre beinahe mein erster Arbeitstag gewesen. Wenn mein Chef dagewesen wäre. War er aber nicht.
Dafür habe ich schon eine Hausärztin in Leipzig, und das nach ungefähr 48h in der Stadt.
Das kam so: Am Sonntag zum Seufzen auf das WG-Zimmer-Bett gesetzt, äußerst verdächtiges Geräusch vernommen; Selbst ist die Frau: Matratze gelupft und festgestellt, daß das Lattenrost sich im Rahmen verkantet hat. Schnell in Ordnung gebracht, dabei aber einen FIESEN Holzsplitter in die rechte Zeigefingerkuppe gerammt. {§&/!!!'*:;=} Fluch, der hier lieber nicht wiedergegeben werden möchte...
Kurz überlegt: Wird der sich wohl auflösen? Bestimmt.... nicht. Aber eine Chance sollte man ihm schon geben, man weiß ja nie...
Montag morgen. Wecker schellt, dazu ein fröhliches Pochen aus dem rechten Zeigefinger. Mist. Naja, erst mal zum MPI, vielleicht ergibt sich ja eine Ausrede. Pustekuchen. Der Einzige, der schon da war, war auch nur zufällig 'schon' da. Kaffee genommen und einen Arzt in der Nähe ausfindig gemacht.
Versucht, ebenjenen zu finden... -> Plattenbauhinterhof, wirklich nichts für Laufkundschaft...
Nach drei Stunden Wartezeit war ich um eine Tetanusspritze, einen internationalen Impfausweis und eine Überweisung zum Chirurgen reicher. Und der Tag hatte so scheinheilig angefangen!
Das Ende vom Lied ist, daß der Kellner in der StäV heute ein wenig besorgt meinen (dick verbundenen, weiß leuchtenden, man-soll-ja-auch-sehen-daß-wir-Stand-Up-Chirurgen-was-gemacht-haben) rechten Zeigefinger beäugte, sich nach meinem werten Befinden erkundigte und meine Schnelligkeit bewunderte, mit der ich mich selbst verstümmeln kann (am Samstag sah er mich noch ohne).
P.S.: Drahtesel ist fit mit Licht und Luft: Die Stadt gehört uns!!!
Dafür habe ich schon eine Hausärztin in Leipzig, und das nach ungefähr 48h in der Stadt.
Das kam so: Am Sonntag zum Seufzen auf das WG-Zimmer-Bett gesetzt, äußerst verdächtiges Geräusch vernommen; Selbst ist die Frau: Matratze gelupft und festgestellt, daß das Lattenrost sich im Rahmen verkantet hat. Schnell in Ordnung gebracht, dabei aber einen FIESEN Holzsplitter in die rechte Zeigefingerkuppe gerammt. {§&/!!!'*:;=} Fluch, der hier lieber nicht wiedergegeben werden möchte...
Kurz überlegt: Wird der sich wohl auflösen? Bestimmt.... nicht. Aber eine Chance sollte man ihm schon geben, man weiß ja nie...
Montag morgen. Wecker schellt, dazu ein fröhliches Pochen aus dem rechten Zeigefinger. Mist. Naja, erst mal zum MPI, vielleicht ergibt sich ja eine Ausrede. Pustekuchen. Der Einzige, der schon da war, war auch nur zufällig 'schon' da. Kaffee genommen und einen Arzt in der Nähe ausfindig gemacht.
Versucht, ebenjenen zu finden... -> Plattenbauhinterhof, wirklich nichts für Laufkundschaft...
Nach drei Stunden Wartezeit war ich um eine Tetanusspritze, einen internationalen Impfausweis und eine Überweisung zum Chirurgen reicher. Und der Tag hatte so scheinheilig angefangen!
Das Ende vom Lied ist, daß der Kellner in der StäV heute ein wenig besorgt meinen (dick verbundenen, weiß leuchtenden, man-soll-ja-auch-sehen-daß-wir-Stand-Up-Chirurgen-was-gemacht-haben) rechten Zeigefinger beäugte, sich nach meinem werten Befinden erkundigte und meine Schnelligkeit bewunderte, mit der ich mich selbst verstümmeln kann (am Samstag sah er mich noch ohne).
P.S.: Drahtesel ist fit mit Licht und Luft: Die Stadt gehört uns!!!
Abonnieren
Kommentare (Atom)