Montag, 8. Januar 2007

Der erste Tag: ein MONTAG!

Heute wäre beinahe mein erster Arbeitstag gewesen. Wenn mein Chef dagewesen wäre. War er aber nicht.
Dafür habe ich schon eine Hausärztin in Leipzig, und das nach ungefähr 48h in der Stadt.
Das kam so: Am Sonntag zum Seufzen auf das WG-Zimmer-Bett gesetzt, äußerst verdächtiges Geräusch vernommen; Selbst ist die Frau: Matratze gelupft und festgestellt, daß das Lattenrost sich im Rahmen verkantet hat. Schnell in Ordnung gebracht, dabei aber einen FIESEN Holzsplitter in die rechte Zeigefingerkuppe gerammt. {§&/!!!'*:;=} Fluch, der hier lieber nicht wiedergegeben werden möchte...
Kurz überlegt: Wird der sich wohl auflösen? Bestimmt.... nicht. Aber eine Chance sollte man ihm schon geben, man weiß ja nie...
Montag morgen. Wecker schellt, dazu ein fröhliches Pochen aus dem rechten Zeigefinger. Mist. Naja, erst mal zum MPI, vielleicht ergibt sich ja eine Ausrede. Pustekuchen. Der Einzige, der schon da war, war auch nur zufällig 'schon' da. Kaffee genommen und einen Arzt in der Nähe ausfindig gemacht.
Versucht, ebenjenen zu finden... -> Plattenbauhinterhof, wirklich nichts für Laufkundschaft...
Nach drei Stunden Wartezeit war ich um eine Tetanusspritze, einen internationalen Impfausweis und eine Überweisung zum Chirurgen reicher. Und der Tag hatte so scheinheilig angefangen!
Das Ende vom Lied ist, daß der Kellner in der StäV heute ein wenig besorgt meinen (dick verbundenen, weiß leuchtenden, man-soll-ja-auch-sehen-daß-wir-Stand-Up-Chirurgen-was-gemacht-haben) rechten Zeigefinger beäugte, sich nach meinem werten Befinden erkundigte und meine Schnelligkeit bewunderte, mit der ich mich selbst verstümmeln kann (am Samstag sah er mich noch ohne).


P.S.: Drahtesel ist fit mit Licht und Luft: Die Stadt gehört uns!!!

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